Portrait der Bauchtänzerin Salima: Persönliches, künstlerischer Werdegang, Vorbilder und Aktivitäten sowie Kontaktadresse


Künstlername: Salima
Geburtsjahr:  1968
Sternzeichen: Fische/Aszendent Löwe
Beruf / Tätigkeit: Ärztin
Was findest Du an Dir positiv? Meine Kreativitär ... leider fehlt es mir an der Zeit, sie auch voll
ausleben zu können.
Und was magst Du nicht an Dir? Dass ich häufig zu viel Verständnis für andere habe und zu gutmütig bin. Damit lasse ich mich leider etwas zu viel ausnutzen und das "Geben und Nehmen" gerät aus dem Gleichgewicht. Ich stecke dann eher meine Interessen zurück als sie konsequent zu vertreten. Glücklicherweise bin ich bisher immer noch aufgewacht, bevor es zu spät war.
Worüber kannst Du Dich aufregen? Über ignorante Menschen, die sich und ihre Meinung als das alleinig seeligmachende ansehen und Argumente und Meinungen anderer nicht gelten lassen.
Was bedeutet Glück für Dich, oder was macht Dich glücklich? Mich macht das sogenannte "kleine Glück" glücklich: Meine kleine Tochter aufwachsen zu sehen, eine Arbeit, die mich befriedigt und mit der ich Gutes tun kann, und die ich so organisieren kann, dass mir trotzdem noch Zeit für die Familie und den Tanz bleibt. Und die Krönung des Glücks: ein Mensch dessen Seele die meine berührt....

Wann und wie bist Du zum orientalischen Tanz gekommen?
In den 80er Jahren war ich häufig arabisch essen und habe da die Bauchtänzerinnen bewundert und festgestellt, dass ich das auch können will. 1990 lernte ich bei einer befreundeten palestinensischen Familie meine ersten Schritte. Trotzdem hat es noch bis 1995 gedauert, bevor ich begann, regelmäßigen Unterricht zu nehmen.Hast Du einen Künstlernamen und wenn ja, wie bist Du dazu gekommen?
Mein Künstlername ist Salima, was auf arabisch "Frieden" bedeutet. Im normalen Leben heiße ich Irina, das kommt von Eirene, der griechischen
Friedensgöttin. Ich habe also nur die arabische Form meines richtigen Namens gewählt.Glaubst Du, der Tanz Dich in Deiner persönlichen Entwicklung beeinflusst hat?
Auf jeden Fall. Der Tanz hat mir viel Stärke geben, mich selbst zu erkennen und Veränderungen in meinem Leben vorzunehmen, die notwendig waren.Gibt es eine Tanzart, eine Musikrichtung, die Du besonders magst oder hast Du ein Lieblings-Accessoire im Tanz?
Ich tanze besonders gern den libanesischen Stil, der mir mit seiner etwas raumgreifenderen tänzerischen Art und seiner "Shimmylastigkeit" entgegen kommt. Weiterhin mag ich die modernen spanisch-arabischen Tänze, was wohl auf meine Turniertanzvergangenheit zurückzuführen ist. Und in romantischen Schleiertänzen kann ich meinen Hang zum Träumen ausleben.Was sind Deine Aktivitäten in Sachen orientalischer Tanz?
Seit Herbst 2001 unterrichte ich unweit meines Wohnortes eine Volkshochschulgruppe.Ich denke, das ist ein guter Start in eine Unterrichtstätigkeit. Ansonsten stehen Auftritte zu den verschiedensten Anlässen auf meinem Programm.
Was hältst Du von Authentizität und Phantasie, von Tradition und Weiterentwicklung im orientalischen Tanz?
Betrachtet man die Geschichte des Orientalischen Tanzes, dann weiß man, dass es den Orientalischen Tanz, der seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden unverändert getanzt wird, nicht gibt. Der Tanz war und ist Veränderungen und Einflüssen unterworfen. Sei es nun der Einfluß des indischen und afrikanischen Tanzes oder des Baletts, jeder hat den Orientalischen Tanz bereichert und weiterentwickelt. Auch die klassisch-orientalischen "autentischen" ägyptischen Tänzerinnen tanzen heute anders als vor 50 Jahren. Das Besondere am Orientalischen Tanz ist ja gerade die Vielseitigkeit, der Einfluß der Persönlichkeit der Tänzerin und die Entwicklung eines eigenen Stiles. Das alles schließt aber fundierte Grundlagen und das nötige Basiswissen nicht aus. Folklore als solche sollte natürlich authentisch bleiben und dargeboten werden, auch wenn es selbst in der Folklore eine Entwicklung gibt.Tanzt Du eher choreographiert oder lieber frei?
Es kommt auf den Rahmen an. Für eine Bühnenpräsentation ist es immer besser, eine Choreographie parat zu haben, selbst wenn ich sie dann nur als "Gerüst" nutze. Im kleinenRahmen mit direktem Zuschauerkontakt tanze ich lieber improvisiert. Ich bin auf keinen Fall die typische "Choreographie-Tänzerin".Was ist Dir in Deinem Unterricht wichtig, was macht für Dich eine gute Lehrerin aus?
Ich möchte meinen Schülerinnen den Spaß und die Freude am Orientalischen Tanz vermitteln und ihnen die Möglichkeit geben, sich selbst zu erkennen und eine positivere Einstellung zu sich und ihrem "Frau-sein" zu finden. Gleichzeitig möchte ich ihnen eine exakte Basistechnik als Rüstzeug für die eigene Krativität und Ausdruckskraft vermitteln. Das war auch für mich bei der Wahl meiner Lehrer wichtig.


 

Kontaktadresse:

Salima

Tel. 0171/4883715

Email: salima@bauchtanz-salima.de

Homepage: www.bauchtanz-salima.de


 

 

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