Einführung in die orientalischen Rhythmen

Der Bauchtanz lebt von der Musik. Entsprechend wichtig ist es demnach auch für eine Bauchtänzerin, sich mit eben dieser in vielfacher Weise auseinanderzusetzen, um deren Rhythmus auch wirklich im Tanz umsetzen zu können. Doch was sollte jede Tänzerin über die orientalischen Rhythmen wissen?

Grundsätzlich basiert der Rhythmus bei orientalischer Musik auf drei Einheiten, welche noch durch zwei Sonderelemente ergänzt werden.

  • Dum: tiefer Ton, Trommel wird mittig getroffen
  • Tak: hoher Ton, Trommel wird seitlich getroffen
  • Pause: Spielpause, wird ebenso wie Trommelschläge gezählt
  • Taka: zwei sich schnell folgende Tak
  • Tremolo: schnelle Abfolge von Trommelschlägen bis zu deren Verschmelzung#

Nachdem nun diese Grundbegriffe der orientalischen Musik geklärt wurden, sollte sich jede Tänzerin auch über die universellen Begrifflichkeiten und Grundlagen des Rhythmus beziehungsweise Taktes im Klaren sein.

  • Takt: Muster des Rhythmus, Wechsel zwischen betonten und unbetonten Einheiten
  • Rhythmus: taktmäßige Gliederung aus hohen und tiefen Tönen sowie Pausen

Ein Rhythmus wird dabei als Einheit angegeben, wobei zwei Ziffern durch einen Querstrich abgetrennt werden.

Klassische Beispiele wären hier der 2/4, der 4/4 und der 8/8 Takt.

Die erste Ziffer beschreibt dabei die Aufteilung einer Gesamtnote in einzelne Einheiten. So weist folglich der 2/4 Takt nur zwei Viertelnoten auf, wohingegen der der 4/4 Takt aus vier Viertelnoten und damit die Länge einer Gesamtnote besteht.

Die Zahl unter dem Strich gibt dagegen an, wie viele dieser Einheiten im Sinne eines Instrumenteneinsatzes genutzt werden. Folglich geht eine höhere Zahl hier mit einer höheren Taktgeschwindigkeit einher.

Die Grundlage für das Verstehen der wichtigsten orientalischen Rhythmen wären damit geklärt.