Die 4 Grundlagen um gesund zu tanzen (Teil 3)

Gesund Tanzen – Teil 3: Details beim Tanzen

FuesseBesonders wichtig sind unsere Beine, da sie das Gerüst des Körpers bilden und alles was unten „schief“ ist, in einer Kette nach oben läuft. Deshalb fängt euer Tanz bei den Füßen an. Das heißt eure Füße sollten trainiert werden und die Belastung gleichmäßig verteilt sein (viele „hängen“ in einem Senkfuß).

Viele Menschen haben eine schiefe Beinachse. Deren Ursprung kann sehr unterschiedlich sein. Entweder die Füße sind unzureichend trainiert und dass Fußgewölbe abgeflacht. Dies führt zu einem nach innen fallenden Knie (X-Bein), was wiederum in einer Fehlstellung der Hüfte resultiert.

Oder Das Problem beginnt oben bei den Hüften. Diese können durch eine angeborene Fehlstellung (Hüftdysplasie) oder durch unterentwickelte und verkürzte Muskulatur zu weit nach innen oder außen rotiert sein. Auch hierdurch wird die Beinachse verändert (X- oder O-Bein). Die meisten Probleme können durch ein abgestimmtes Training behoben oder zumindest günstig beeinflusst werden. Darum ist es wichtig beim Tanztraining die Kraft in Füßen und Beinen zu trainieren.

Hier ein paar Tipps:

  • Für ordentliche Kraft in den Füßen eignen sich viele Übungen aus dem Ballett. Auch vom Modern kann man sich Trainingsmethoden für die Füße abschauen.
  • Ein wie beim letzten mal besprochen geeignetes Dehnprogramm gehört ebenfalls dazu. Der Tanzlehrer sollte konsequent darauf achten, dass die Kursteilnehmerinnen beim Arbeiten aus den Knien (Plie) die Knie im Verlauf der 2 bis 3 Zehe beugen. Das heißt, wenn die Knie gebeugt werden, sollten sie nicht nach innen fallen und den großen Zeh verstecken, sondern mittig über dem Fuß verlaufen. Die Knie fallen besonders gerne bei untrainierten Beinen nach innen, und begünstigen einen Knorpel -und Meniskusschaden im Kniegelenk.
  • Bei Tänzen die auch Sprünge beinhalten, spielen die Waden-und Fußmuskeln eine entscheidende Rolle. Um den Stoß beim Aufkommen abzufedern, müssen sie aktiv werden. Sonst landet man mit einem „Rumms“ und alle Beingelenke und Bandscheiben „freuen“ sich.
  • Auch beim Drehen könnt ihr größere Schäden vermeiden, indem  ihr nicht auf dem flachen Fuß dreht und damit euer Knie verdreht, sondern die Ferse anhebt. Dazu muss die Fußmuskulatur aktiviert werden um im richtigen Moment die Ferse anzuheben.

Ansonsten kann ich jedem der Unterrichtet empfehlen entsprechende Seminare zu besuchen. Gute Adressen hierfür sind Tamed und der Landessportbund.

Aber auch andere Anbieter mit Fitnessseminaren sollten in Ihren Kursen die grundlegenden Haltungs- und Anatomiekenntnisse vermitteln.

Für mehr Infos:

Flexikon: Fußmuskeln

 

 

 

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One Response to Die 4 Grundlagen um gesund zu tanzen (Teil 3)

  1. 83Kandis 6. August 2017 at 07:53 #

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