Die 4 Grundlagen um gesund zu tanzen (Teil 1)

Gesund Tanzen – Teil 1: Das Warm-up

Unter Aufwärmen (auch warm-up) versteht man aktive und passive sowie mentale Tätigkeiten zur Herstellung einer optimalen psycho-physischen Verfassung vor einem Training oder einem Wettkampf. (Wikipedia)

Da ich nicht nur leidenschaftliche Orientaltänzerin, sondern auch Physiotherapeutin und “Pilates Group” Fitness Instructor bin, möchte ich heute kurz über Gesundheit im Tanz schreiben. Ich sehe bei Patienten aber auch Tanzkolleginnen immer wieder, dass der Körper bitte funktionieren muss, sich viele aber nicht ausreichend um ihn kümmern. Irgendwann sind die Probleme dann soweit fortgeschritten, dass gar nichts mehr geht und es kommt die Frage: Habt ihr nicht eine neue Wirbelsäule/ Knie etc. für mich?

Mit dieser kleinen Serie  möchte ich euch ein paar Anregungen und Links vorstellen, die die eine oder andere dazu ermutigen soll, sich tiefer mit diesem Thema zu befassen. Im Folgenden also einige Punkte, die mir wichtig erscheinen:

 

1. Das Warm-up:

Egal ob ihr nur ein „bisschen die Hüften kreisen“ wollt oder einen dynamischen Tanz mit Spagat oder anderer Akrobatik aufs Parkett legen wollt, Aufwärmen muss sein! Die meisten verbringen den größten Teil des Tages sitzend, dabei werden die Muskeln kalt und fest, der Kreislauf tut nur das nötigste und die Gelenkschmiere reduziert sich auf ein Minimum. Wenn wir nun mit dem Tanzen beginnen wollen, sind all diese Faktoren hinderlich, weiche, schöne Bewegungen durchzuführen. Aber nicht nur der Körper, auch eure Gedanken hängen meistens noch irgendwo zwischen Arbeit, Stress, To-Do Liste oder irgendwelchen Gefühlen fest. Ein Warm-up hilft euch bei eurem Körper und eurem Tanz „anzukommen“, die Muskeln werden weich und durchblutet und euer Kreislauf kommt in Schwung. Auch wenn ihr vor einem Auftritt nicht viel Zeit und Platz habt, solltet ihr zumindest ein paarmal tief durchatmen, euch lang und aufrecht hinstellen, ein paarmal alle Gelenke durch bewegen und etwas auf der Stelle „marschieren“.

Die wichtigsten Tipps:

  • Immer langsam und kontrolliert aufwärmen!
  • Je älter man ist, desto länger die Aufwärmzeit.
  • Je höher der Leistungsstand, desto länger die Aufwärmezeit.
  • Warm up Zeit: mindestens 10 Minuten aber man sollte sich länger aufwärmen wenn es Morgens oder kalte Witterung ist.
  • Pause zwischen Aufwärmen und der eigentlichen Belastung: 5 – 10 Minuten. Nach 30 Minuten geht der Aufwärmeffekt verloren.

Folgende Links sollten euch genug Inspiration liefern, was ihr in euer persönliches Warm up ein bauen könnt.

Für ungeduldige:

Für alle, die es sanft mögen:

Für aktive:

Für ambitionierte:

Die Warm up DVD von Said el Amir, man muss hiermit regelmäßig üben um mitzukommen. Doch wer dran bleibt hat einen Trainingseffekt für Bauchmuskeln, Drehungen und Haltung und wird auch garantiert warm.

 

Wollt ihr noch mehr zum Thema wissen? Auf folgender Seite finden ihr weiterführende Informationen:

Warm-up im Fitness Training

Grundlegende Tipps für dein effektives Warm-Up

Aufwärmplaner

 

“Gesund Tanzen – Teil 2: Stretching” wird am 08. Juli 2013 veröffentlicht.

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5 Responses to Die 4 Grundlagen um gesund zu tanzen (Teil 1)

  1. Mark 15. Juli 2013 at 18:54 #

    Hallo Kazuha,

    danke fürs verlinken. Kompliment zu Deinem interessanten Blog – es bringt mir Spaß, hier mitzulesen.

    Sportliche Grüße,
    Mark

  2. Tobias 24. Oktober 2015 at 17:08 #

    Sehr interessanter Artikel. Besonders aufs Warm-up sollte man Wert legen.

  3. Peter Böhm 7. Dezember 2016 at 12:37 #

    Toller Beitrag!
    Generell finde ich Deinen Blog super! Mach weiter so.
    Liebe Grüße,
    Peter

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  1. Gesund Tanzen | ojasyourlife - 2. Juli 2013

    […] http://www.bauchtanzinfo.de/2013/2451/die-4-grundlagen-fur-gesundes-tanzen/ […]

  2. Die Nabelschau - Tipps, How To's und Mata Hari im Portrait | Y2B | Bauchtanz Blog - 24. August 2013

    […] Teil 1: Das Warm-up […]

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